Bluthochdruck und Demenz


Regelmäßige Kontrolle beugt Demenz vor
Bluthochdruck und Demenz

Bluthochdruck ist ein Risikofaktor für Schlaganfälle, in deren Folge sich oft eine vaskuläre Demenz entwickelt. Daher beugt eine regelmäßige Kontrolle des Blutdrucks wichtig um Demenz vor. Darauf weist der Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN) hin.

Blutdruck regelmäßig kontrollieren

Die so genannte vaskuläre Demenz ist nach Alzheimer die häufigste Demenzerkrankung. Im Gegensatz zur Alzheimer-Demenz liegen ihr keine Veränderungen im Gehirn, sondern kranke Gefäße zugrunde. Wenn sich die Gefäßwände verdicken oder wegen Ablagerungen Schaden nehmen, kommt es zu Durchblutungsstörungen im Gehirn und das Risiko für eine Demenz steigt. Fast eine Millionen Menschen sind derzeit in Deutschland an einer Demenz erkrankt – rund 20 Prozent von ihnen sind von einer vaskulären Demenz betroffen.

„Um einer vaskulären Demenz vorzubeugen, ist es besonders wichtig, Bluthochdruck behandeln zu lassen und den Blutdruck konsequent zu kontrollieren“, erklärt der Nervenarzt Frank Bergmann. Vor allem Diabetiker haben ein erhöhtes Demenzrisiko. „Diabetiker sollten ihren Blutzuckerspiegel gut unter Kontrolle haben und darüber hinaus hohe Blutfettwerte vermeiden, um Schäden an den Gefäßen vorzubeugen“, sagt Bergmann.

Mentale Fähigkeiten nehmen ab

Wie schnell eine vaskuläre Demenz voranschreitet und wie ausgeprägt sie ist, hängt vom Umfang der Durchblutungsstörungen im Gehirn ab. Sind kleinere Blutgefäße betroffen, kommt es zu chronischem Sauerstoffmangel und zu einem allmählichen Absterben von Gehirnzellen. „Die vaskuläre Demenz ist eine langsam fortschreitende Erkrankung und beeinträchtigt viele mentale Fähigkeiten. Störungen des Gedächtnisses und Denkens sowie der Konzentrations- und Lernfähigkeit aber auch der Urteilskraft können auftreten“, berichtet der Nervenarzt. „Erkrankte haben oft Schwierigkeiten, die richtigen Worte zu finden, und oftmals ist ihre räumliche Orientierung beeinträchtigt. Auch psychische Veränderungen, wie Stimmungsschwankungen und eine Veränderung der Persönlichkeit gehen oft mit dem Erkrankungsbild einher“, sagt Bergmann.

Frühe Diagnose beugt vor

Bei ersten Anzeichen von gesteigerter Vergesslichkeit oder dem Eindruck, dass sich die persönliche Denkleistung massiv verschlechtert hat, sollten Betroffene einen Nervenarzt aufsuchen. „Durch die frühe Diagnose einer vaskulären Demenz, kann man das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen oder aufhalten“ meint Bergmann. Wichtig sei es, Gefäßveränderungen und Bluthochdruck zu behandeln.

News

Kortisonspray schadet dem Baby nicht
Kortisonspray schadet dem Baby nicht

Asthma während Schwangerschaft

Schwangere mit Asthma scheuen sich oft davor, ihr Kortisonspray zu benutzen. Sie haben Angst, dass das dem Ungeboren schadet. Doch offenbar nutzt das Spray nicht nur der Mutter, sondern auch dem Kind.   mehr

Tipps gegen Reisedurchfall
Tipps gegen Reisedurchfall

Ungetrübte Urlaubsfreuden

Reisedurchfall kann den Urlaub richtig vermiesen. Zum Glück gibt es Möglichkeiten, ihm vorzubeugen. Und hat es einen trotzdem erwischt, kann man sich oft selbst helfen.   mehr

Auch E-Bike fahren macht fit
Auch E-Bike fahren macht fit

Von wegen gemütlich

E-Biken ist nur was für schlappe Faulenzer*innen? Von wegen: Das Radeln mit Elektromotor fordert Herz und Muskeln fast ebenso stark wie normales Radfahren.   mehr

Sport schützt den Kreislauf
Sport schützt den Kreislauf

WHO-Empfehlung überprüft

Sport ist gut für die Gesundheit, da ist man sich einig. Doch wieviel Sport ist in der Woche nötig, um das Risiko für Erkrankungen zu senken?   mehr

Adipöse Kinder pubertieren früher
Adipöse Kinder pubertieren früher

Folgenschweres Übergewicht

Wenn schon Kleinkinder zu viele Pfunde auf die Waage bringen, hat das auch Folgen für die Pubertät. Sie werden früher geschlechtsreif als normalgewichtige Jungen und Mädchen.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Röntgen-Apotheke
Inhaber Dipl.-Pharm. Abdelazim Sarhan
Telefon 0211/79 03 33
Fax 0211/7 90 03 34
E-Mail info@roentgen-apotheke-duesseldorf.de