Hausarzt statt Warteliste


Schnelle Hilfe bei Panikstörungen
Hausarzt statt Warteliste

Panikstörungen sind häufig, verfügbare Therapieplätze aber leider selten. Betroffene warten oft monatelang, bevor sie eine passende Betreuung finden. Nun zeigt eine Studie: Hausärzte könnten die Versorgungslücke schließen.

Verhaltenstherapie beim Hausarzt

Meist ist der Hausarzt der einzige Ansprechpartner für Menschen mit Panikstörungen. Eine Betreuung, die durchaus effektiv sein kann – wie eine Studie mit 419 Patienten jetzt ergab. Dabei nahmen 73 Hausarztpraxen an einem Projekt teil, das Patienten im Rahmen eines Übungsprogramm gegen Panikstörungen begleitete. Das Therapieprogramm enthält Elemente der kognitiven Verhaltenstherapie und wird ambulant durchgeführt. Über 23 Wochen werden Betroffene dabei unterstützt, mindestens zweimal wöchentlich selbstständig Übungen durchzuführen. Diese beinhalten sowohl Körper- als auch situative Expositionsübungen, also Übungen, bei denen sich Patienten angstauslösenden Situation aussetzen. Zusätzlich erhalten die Teilnehmer ein Therapiebegleitbuch und protokollieren ihre Beschwerden. Begleitet wird das Therapieprogramm vom Hausarzt, der den Patienten vier strukturierte Arzttermine anbietet. Wichtige Ansprechpartner sind aber auch die medizinischen Fachangestellten, die die Betroffenen regelmäßig telefonisch kontaktieren und zum Therapieverlauf und – erfolg befragen.

Stabile Erfolge über 12 Monate

Eine Strategie, die auch nach 12 Monaten noch Erfolg zeigte: Teilnehmer des Interventionsprogramms litten im Vergleich zu Patienten aus der Kontrollgruppe seltener unter Panikattacken, waren weniger depressiv und legten weniger Vermeidungsverhalten an den Tag. Vor allem Körperübungen wurden von den Patienten gut angenommen und besser akzeptiert als eine Therapie mit Psychopharmaka. 

Quelle: Ärzteblatt

News

Konsequentere Zahnvorsorge für Kleinkinder
Konsequentere Zahnvorsorge für Kleinkinder

Nun im U-Heft dokumentiert

Je früher eine Vorsorge beginnt, und je gewissenhafter sie eingehalten wird, desto besser ist ihre Wirkung. Das gilt auch und ganz besonders für die zahnärztliche Vorsorge. Damit die Untersuchungen nicht vergessen werden, werden sie nun im Untersuchungsheft für Kinder integriert.   mehr

Mundgesundheit in der Menopause
Mundgesundheit in der Menopause

Zum Schutz der Zähne

Die Hormonumstellung in den Wechseljahren schlägt nicht nur auf Eierstöcke, Gefäße und die Knochensubstanz. Auch Mund und Zähne leiden und müssen deshalb besonders geschützt werden.   mehr

Krebs durch ungesunden Lebensstil
Krebs durch ungesunden Lebensstil

Übergewicht und falsche Ernährung

Krebs ist in Deutschland die zweit häufigste Todesursache – nur an Herz-Kreislauf-Erkrankungen sterben mehr Menschen. Viele dieser Krebserkrankungen ließen sich durch eine gesündere Ernährungsweise verhindern.   mehr

Zoster-Impfung schützt das Gehirn

Ältere und jüngere Frau liegen zusammen gutgelaunt auf einer Picknickdecke im Gras.

Jede fünfte Demenz vermeidbar?

Die Zosterimpfung schützt offenbar nicht nur vor der schmerzhaften Gürtelrose. Neue Studien zeigen, dass sie auch vor Demenz bewahren kann.   mehr

Wärmepflaster gegen Schmerzen
Sitzende Frau massiert sich den unteren Rücken. Wärmepflaster können gegen Schmerzen helfen.

Schnelle Hilfe für den unteren Rücken

Eine falsche Bewegung – und schon zwickt es im unteren Rücken. Linderung versprechen da praktische Wärmepflaster. Doch in welchen Fällen helfen sie wirklich?   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Röntgen-Apotheke
Inhaber Dipl.-Pharm. Abdelazim Sarhan
Telefon 0211/79 03 33
Fax 0211/7 90 03 34
E-Mail info@roentgen-apotheke-duesseldorf.de