Viel Impfen schadet Kindern nicht


Immunsystem nicht überfordert
Viel Impfen schadet Kindern nicht

Eine Studie aus den USA bestätigt: Viele Impfungen in der frühen Kindheit ergeben kein erhöhtes Risiko, später an nicht-präventablen Infektionen zu erkranken.

Kinder gleich oft von Infektionen betroffen – geimpft oder nicht
Die Arbeitsgruppe um Jason Glanz vom Institut für Gesundheitsforschung eines amerikanischen Versicherungsunternehmens in Denver wertete Daten von 2 bis knapp 4 Jahre alten Kindern aus dem Register für Impfstoffsicherheit aus. Die Forscher verglichen die Anzahl von Infektionen, denen man durch eine Impfung nicht vorbeugen kann, zwischen viel geimpften Kindern und einer Kontrollgruppe mit nicht oder wenig geimpften Kindern.

In der Testgruppe befanden sich Kinder, die stationär oder in einer Notfallambulanz wegen Infektionen der Atemwege, Magen-Darm-Beschwerden oder anderen bakteriellen oder viralen Infektionen behandelt wurden. Diesen Kindern stellten die Forscher Kinder gegenüber, die in Alter, Geschlecht und Vorerkrankungen vergleichbar waren und die keine Krankenhausbehandlung wegen nicht-präventabler Infektionen durchliefen.

Argument von Impfgegnern entkräftet

Die Wissenschaftler bestimmten für beide Gruppen die Antigenmenge, die Kinder bis zum 23. Lebensmonat durch Impfungen erhielten. Sie stellten keinen signifikanten Unterschied zwischen dem Wert der Testgruppe (240,6) und dem der Kontrollgruppe (242,9) fest. Es gab demzufolge kein erhöhtes Risiko für ein Kind, durch eine vorherige Impfung an einer nicht-präventabler Infektion zu erkranken. Der häufigen Behauptung von Impfskeptikern, dass viele Impfungen im Säuglingsalter das Immunsystem schwächen und zu mehr nicht-präventablen Infektionen führen, wird mit diesen Studienergebnissen die Grundlage entzogen.

Quelle: Ärztezeitung

Weiterführende Informationen und Materialien zum Impfen vom Robert Koch-Institut.

News

Schlaf: Nicht zu kurz und nicht zu lang
Schlaf: Nicht zu kurz und nicht zu lang

Die Mitte macht´s

Viel hilft viel? Das gilt offenbar nicht beim Thema Schlaf. Denn nicht nur zu wenig Schlaf scheint Menschen schneller altern zu lassen. Das gleiche gilt wohl auch für zu viel Schlaf.   mehr

Hitze bedroht Gehirn und Nerven
Hitze bedroht Gehirn und Nerven

Von Schlaganfall bis Delir

Sommerliche Wärme wird von vielen Menschen als angenehm empfunden. Doch anhaltende Hitze und tropische Nächte können ernsthafte gesundheitliche Folgen haben – insbesondere für das Gehirn.   mehr

Wie viel Schreien ist normal?
Wie viel Schreien ist normal?

Quälende Säuglingskoliken

Viele Eltern kennen die Situation: Das Baby ist satt, frisch gewickelt und gesund – und schreit trotzdem über Stunden. Gerade in den ersten Lebensmonaten können sogenannte Säuglingskoliken Familien an ihre Belastungsgrenzen bringen. Was ist normal und wann muss das Schreien abgeklärt werden?   mehr

Augentropfen: 10 häufige Fehler
Eine Frau gibt Augentropfen ins Auge sein - sie versucht dabei, das Auge nicht zu berühren, um eine Verkeimung zu verhindern.

Was schief gehen kann

Ob bei einer Bindehautentzündung, Verletzungen des Auges oder einem hohen Augendruck: Augentropfen werden in vielen Fällen verordnet. Bei der Anwendung sollte man aber einige Fehlerquellen vermeiden.   mehr

Hilfe fürs Arthroseknie
Hilfe fürs Arthroseknie

Schmerzgele und -pflaster

Kniearthrose ist schmerzhaft – doch nicht immer ist der Griff zur Tablette nötig. Denn schmerzende Kniegelenke lassen sich auch von außen effektiv behandeln. Und zwar mit Schmerzpflastern und Schmerzgelen.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Röntgen-Apotheke
Inhaber Dipl.-Pharm. Abdelazim Sarhan
Telefon 0211/79 03 33
Fax 0211/7 90 03 34
E-Mail info@roentgen-apotheke-duesseldorf.de